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Dr. Anny Angel-Katan Biography

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From: Wissenschafterinnen in und aus Österreich", Böhlau 2002, ISBN 3-205-99467-1

 

Anny (nee Rosenberg) ANGEL-KATAN geb. 1898 Wien, gest 1992 Cleveland, Ohio Psychoanalytikerin, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie Geboren am 1. Mai 1898 in Wien

  • 1923 promovierte sie an der medizinischen Fakultät der Universität Wien, psychoanalytische Ausbildung in Berlin (Max Eitingon) und Wien (Theodor Reik, Wilhelm Reich, Anna Freud)
  • 1924 erste Ehe mit dem Wiener Rechtsanwalt Otto Angel
  • 1925 ordentliches Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung
  • 1929 Mitarbeit an der von Wilhelm Reich und Marie Frischauf gegründeten Sozialistischen Gesellschaft für Sexualberatung und Sexualforschung
  • 1936 Emigration nach Holland und antifaschistischer Widerstand
  • 1937 zweite Ehe mit dem holländischen Analytiker Maurits Katan
  • 1937-1946: Lehranalytikerin am Psychoanalytischen Institut in Den Haag
  • 1945-46: Direktorin der Child Guidance Clinic in Den Haag
  • 1946: Emigration in die Vereinigten Staaten (Cleveland, Ohio), Mitglied der Detroit Psychoanalytic Society
  • 1946-1964: Faculty Member , der Western Reserve University in Ohio
    • 1946: Assistant Professor (Psychiatrie)
    • 1955: Professor for Child-Analysis an der Universitätskinderklinik in Ohio
    • 1957= Gründungsmitglied der Cleveland Psychoanalytic Society
    • Gestorben am 24. Dezember 1992 in Cleveland, Ohio. A.-K. zählte zu den einflußreichsten Kinderpsychoanalytikerinnen, sie war seit ihrer eigenen Kindheit (als Tochter von Ludwig Rosenberg, einem Freund und Kollegen Sigmund Freuds und als Spielgefährtin Anna Freuds) mit Psychoanalytikern bekannt. Nach ihrer medizinischen und analytischen Ausbildung engagierte sie sich in der Sexualaufklärung und -beratung (zusammen mit Annie Reich und Wilhelm Reich). Zu ihren berühmtesten Arbeiten mit detaillierten Falldarstellungen zählten diejenigen über Verbalisierung, Objektentzug, Streß im Umgang mit Fremden (im Gegensatz zu Fremdenangst), Bettnässen, Verletzungen in der phallischen Phase, über die weibliche Pubertät und ihre Arbeit mit Erwachsenen, die während ihrer Kindheit vergewaltigt wurden. Für ihre Forschungen mit schwererziehbaren Kindern wurde sie vom Weißen Haus geehrt. In Wien (zusammen mit Anna Freud, Editha Sterba, Berta Bornstein, Dorothy Burlingham, Edith Buxbaum) und später im Exil in Den Haag und Cleveland war sie maßgeblich an Aufbau und Systematisierung der kinderanalytischen Ausbildung beteiligt. Ähnlich wie Anna Freud in London organisierte sie die Ausbildungslehrgänge in Cleveland und setzte sich dabei für die Aufnahme von Nichtmedizinern ein 1950: The Therapeutic Nursery School, später Hanna Perkins School
    • 1958: The Cleveland Child Therapy Course
    • 1964: Child Analytic Clinic
  • 1966: Founding Trustee des Cleveland Center für Research in Child Development

Schriften:
Aus der Analyse einer Bettnässerin. In Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik 1934, 8, S 216-228. Einige Bemerkungen über den Optimismus. In: Internationale Zeitschrift für Psychoanalytiker (IZP) 1934, 20, S191-199 Die Rolle der "Verschiebung" bei der Straßenangst. In: IZP, 1937, 23, S. 376-392. Experience will Enuretics. In: Psychoanalytic Study of the Child, 1947, 2, S. 241-256. Distortions of the phallic phase. In: Psychoanalytic Study of the Child, 1960, 15, S. 208-214. The nursery school as a diagnostic help to the child guidance dink. In: Psychoanalytic Study of the Child, 1959, 14, S. 250-264 The Therapeutic Nursery School. International Universities Press, New York, 1969. Literatur Mühlleitner, Elke: Biographisches Lexikon der Psychoanalyse. Die Mitglieder der Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft und der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Edition Diskord, Tübingen, 1992, S. 27


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