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Mankau


The boundary of Mankau had been larger when it was part of County Konitz before WWI. After it was incoporated into the community of
Firchau in 1928, it's area was just that on the left. Photos from Heribert Wehry 2003.

In der Karte ist der Umriß der Gemarkung Mankau innerhalb der Gemeinde Firchau dargestellt. Mankau kam 1928 in die Gemeinde Firchau. Es kam als Exklave innerhalb des Kreises Schlochau gelegene selbständige Gemeinde des Kreises Konitz vom Kreis Konitz zum Kreis Schlochau. Fotos von Heribert Wehry 2003.



View of the Mankauer Lake towards the estate, from the south shore
to the north shore. Mankau lies on the northern edge of the Kamionka valley.

Der Blick führt über den Mankauer See vom Südufer zum Nordufer des
Sees hinüber zu dem Gutshof Mankau am Horizont.



The Kamionka stream lies in Mankau in the meadow belt. It flows in
from west to east into the Mankauer lake. The estate of Mankau lay
on the northern high-edge of the Kamionka valley.

Das Kamionka-Fließ liegt in Mankau im Wiesengürtel. Es fließt von
Westen nach Osten in den Mankauer See ein. Der Gutshof Mankau lag
auf dem nördlichen Hochrand des Kamionkatals.



Walk from the estate to the Mankauer lake, shows a visitor-group in
the 1930's, going to the lake at the northern high-edge of the
Kamionka valley downward.

Der Spaziergang vom Gutshof zum Mankauer See zeigt eine
Besuchergruppe in den 1930er Jahren, die zum See am nördlichen
Hochrand des Kamionkatals hinunter ging.



Three barns on the property Mankau towards Platendienst, shows the
private-graveyard of Mankau in the west, and the tree plantation right.

Drei Scheunen des Gutes Mankau lagen am Weg nach Platendienst. Das
Bild zeigt rechts im Westen den Privatfriedhof Mankau, der an der
Baumpflanzung zu erkennen ist.



From the yard gate to the manor Mankau left, wood stall, and pigsty
right, showing the gate entrance to the manor.

Das Bild mit Blick vom Hoftor zum Gutshaus Mankau. Das Gutshaus
Mankau lag links, dahinter der Holzstall, und rechts der
Schweinestall. Das Bild zeigt die Hofeinfahrt an der Nordseite zum
Gutshof Mankau.



The yard area, rear part, shows the yard after a threshing day with
with view to the west, with the small graveyard on the way to
Platendienst in the background.

Hinterer Teil des Hofraums des Gutes Mankau. Das Bild zeigt den
Hofraum nach einem Dreschtag mit Blickrichtung nach Westen mit dem
kleinen Friedhof im Hintergrund am Weg von Platendienst.



On the left is the manor home Mankau.

Links, Gutshaus Mankau.



Pigsty on the left and cowstall on the right.

Schweinestall an der linken und Kuhstall an der rechten Seite.



Two barns on the northside of the yard.

Zwei Scheunen an der Nordseite des Gutshofes Mankau.



The southside of the manor yard.

Südseite des Guthofs Mankau.



The tractor-sheds and storage at Mankau, show the north-east-corner
of the estate-area with the manor outside the picture right. Left,
the yard gate lies towards Damnitz.

Das Bild zeigt den Treckerschuppen und Speicher des Gutes Mankau. Es
zeigt die Nordostecke des Gutshofraums mit dem Gutshaus rechts
außerhalb des Bildes. Links liegt das Hoftor zum Weg nach Damnitz.



The harvest-preparation at the yard gate of Mankau. Behind the man,
the private small graveyard is indicated through a tree.

Bei der Erntevorbereitung am Hoftor Gut Mankau. Das Bild entstand
auf dem Weg von Platendienst nach Gross Jenznick am Hoftor des Gutes
Mankau. Hinter dem Mann deutet sich der private kleine Friedhof
durch einen Baum an.



In the boat going over to the fisher cottage. The Mankauer lake with
the fisher-cottage beyond the lake at the right side of the picture.

Im Boot gegenüber der Fischerhütte. Das Bild zeigt den Mankauer See
mit der Fischerhütte jenseits des Sees an der rechten Seite des Bildes.



Wood-bridge over the Kamionka in the swamp Mankau, shows the former
bridge over the Kamionka at the finish of the Kamionka stream
into the Mankauer lake. The bridge exists no longer. The driveways
to the bridge were replenished regularly with sand because the route
sank because of the swampy-underground.

Holzbrücke über die Kamionka im Sumpf Mankau. Das Bild zeigt die
ehemalige Holzbrücke über die Kamionka bei Mankau am Einlauf der
Kamionka in den Mankauer See. Die Bruecke existiert nicht mehr. Man
fuhr auf dem südlichen Hochrand des Kamionkatals über Platendienst
nach Mankau und überquerte die Kamionka von Süden nach Norden. Die
Zufahrtswege zu der Brücke wurden regelmäßig mit Sand aufgefüllt,
weil der Sumpfuntergrund des Weges absank.



The view north over the Mankauer lake at its 250 m narrow side southward.

Bootspartie auf dem Mankauer See. Das Bild zeigt einen Blick von
Norden nach Süden über den Mankauer See an seiner 250 m Schmalseite.



The property of Mankau was named in the Handfeste (Journal) of Jan.
16th, 1323 of the German Ritterordens (Teutonic Knights) for the
first time. A man Mylosch Pruß, (Mylosch the Prussian), received the
property of Mankau 10 farms, and half of the Mankauer Lake,
altogether 16.5 hectacres . Mylos Pruß got 165 hectares of property
consequently. It is astonishing that a Prussian got such a
substantial gift. So, they tied him, one of the normally rebellious
Prussians, into the service of the Teutonic Knights.

In the year 1832, Count Josef of Goetzendorff-Grabowski is written
down in the land register. In the year 1910, it was 225.2 ha. big.

About the history of Mankau: First, the exclave Mankau lying on the
northern high-edge of the Kamionka Valley, enclosed by the County
area of Schlochau, belonged to Konitz County in the government-
district Marienwerder in west-Prussia. Mankau came 1919 as
an "abandoned enclave," to the County Schlochau without belonging
however to any county because the county Konitz was awarded to
Poland through the Versailles Treaty. In 1919 Mankau belonged to the
government-district Schneidemühl, in the year 1925 then to the
Grenzmark Posen-Westpreussen, from 1938 to Pomerania, specifically
to hinter-Pomerania. In the year 1928, the Manor area Mankau
independent until then, lost its manorial responsibility and
manorial independence and became incorporated into coummunity
Firchau. Two kilometers southwest on the southern high-edge of the
Kamionka valley, lay the county Konitz exclave of Platendienst,
which, suffered the same fate and came out of Konitz also 1919
without belonging to a county. With manor community Platendienst,
Mankau was lost correspondingly. Both manors lost their rights and
priveleges and became incorporated. Manor area Platendienst was
incorporated into Mossin. The northeastern part of the county of
Schochau had become detached given to Poland. Through the Polish
Corridor, Firchau came with Mankau into a border situation and lay
after the Versailler Treaty -dictation in the demilitarized-area
along the border. Mankau was an independent Manor community before,
the manor owner was automatically mayor of the civil community by
inherited Teutonic Knight rights. The circumstances lay similarly
with the property of Platendienst.




Dieser Ort wurde in der Handfeste vom 16. Januar 1323 genannt. Das
Gut Mankau wurde in der Handfeste von 1323 des Deutschen
Ritterordens erstmals genannt. Ein Mann Mylosch Pruß (Mylosch der
Preuße) erhielt durch die Handfeste von Mankau am 16. Januar 1323
mit 10 Mansen, (Hufen) bzw. Laneen (polnisch-böhmische Bezeichnung
für Mansen) und die Hälfte des Mankauer Sees vom Deutschen
Ritterorden zu Besitz. Einer "Kulmischen Hufe" entsprechen "30
Kulmische Morgen" und "einer Kulmischen Hufe" entsprechen "66
Preußische Morgen", so ist bei 4 Preußischen Morgen je Hektar
die "Kulmische Hufe" insgesamt 16,5 Hektar groß. Mylos Pruß erhielt
somit 165 Hektar Besitz durch die Handfeste. Erstaunlich ist, daß
ein Pruß eine Handfeste erhielt. Er dürfte sich für den Ritterorden
hervorgetan haben, so daß man ihm die Handfeste gab. So band man
ihn, einen der sonst aufmüpfigen Prußen, in die Arbeit des
Ritterordens ein. Im 19. Jahrhundert war Gut Mankau
Im Jahr 1832 ist Graf Josef von Goetzendorff-Grabowski im Grundbuch
eingetragen. Im 18. Jahrhundert war das Gut Mankau Allodialbesitz
für das standesgemäße Leben der Offiziere aus dem Adel oder soweit
Militärs geadelt worden waren. Im Jahr 1871 hieß Mankau "Adlig
Mankau". In einem Dokument werden die Besitzer aufgeführt. Es
heißt: "Nr.91. Das im Departement des Königlich Preußischen Ober-
Landes-Gerichts von Westpreußen zu Marienwerder im Conitzschen
Kreise gelegene Freie Allodial-Ritter-Gut Mankau wozu gehöre...".
Das Allodial-Ritter-Gut selbst wurde schon 1896 von der Königlich
Preussischen Ansiedlungskommission aufgekauft und versiedelt. Im
Jahr 1910 war es 225,2 ha groß.

"Zur Geschichte Mankaus: Zunächst gehörte die auf dem nördlichen
Hochrand des Kamionkatals liegende Exklave Mankau, die vom
Kreisgebiet Schlochau umschlossen wurde, zum Kreis Konitz im
Regierungsbezirk Marienwerder in Westpreußen. Mankau kam 1919
als "herrenlose Enklave" zum Kreis Schlochau, ohne jedoch einem
Kreis anzugehören, weil der Kreis Konitz durch den Versailer Vertrag
an Polen gefallen war. Spätestens ab 1919 gehörte Mankau zum neu
gebildeten Regierungsbezirk Schneidemühl, im Jahr 1925 dann zu der
Grenzmark Posen Westpreußen, ab 1937/38 zu Pommern, speziell zu
Hinterpommern. Im Jahr 1928 verlor die bis dahin selbständige
Gutsgemeinde Mankau ihre Gutszuständigkeit und Gutsselbständigkeit
und wurde als Ortsteil Mankau in die Gemeinde Firchau eingemeindet.
Die zwei Kilometer entfernt südwestlich auf dem südlichen Hochrand
des Kamionkatals liegende Exklave des Kreises Konitz Gut
Platendienst seinerseits erlitt das gleiche Schicksal und kam auch
1919 vom Kreis Konitz in den Kreis Schlochau ohne einem Kreis
anzugehören. Mit Gutsgemeinde Platendienst wurde entsprechend Mankau
verfahren. Beide Gutsgemeinden verloren ihre Gutszuständigkeit und
Gutsselbständigkeit und wurden eingemeindet. Gutsgemeinde
Platendienst wurde nach Mossin als Ortsteil Platendienst
eingemeindet. Der nordöstliche Teil des Kreises Schochau war
abgetrennt worden und zum Kreis Konitz nach Polen gegeben worden.
Durch den Polnischen Korridor kam Firchau mit Mankau in
Grenzortsituation und lag nach dem Versailler Vertrag-Diktat im
streifenförmigen Entmilitarisierungsgebiet entlang des
Grenzverlaufs. Mankau war zuvor eine selbständige Gutsgemeinde,
deren Bürgermeister der Gutseigentümer vom Allodial-Rittergut-
Mankau, dann des bürgerlichen Gutes Mankau war. Im Gut Platendienst
lagen die Verhältnisse ähnlich."