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Landeck 1 - Abbau Landeck


Abbau Landeck

When my grandmother Grete spoke of her beloved home, I always
listened with very much interest. Over several years I was allowed
to learn from her about life in Abbau Landeck very much. I would
like that this knowledge be relayed.

There are 2 Abbau Landecks - Abbau Landeck I, the colony, in which
my family lived, and where only farmers with bigger land and forest
property (usually over 15 hectares) their food-point had. In Abbau
Landeck II lived the so-called, "booths," - the smallholders. The
village with 24 extensions was shaped by the agriculture. Everyone
had his own fields and many their own forest. The forest station
Barkriege, with Forester Paul Hinze was until 1945 in service,
connected to the edge of the colony. With a smile, my grandmother
remembered the good-natured forester, who gladly with the card game
and good schnapps in the inn Janke in Breitenfelde, 1.5 kilometers
away, had a good time.

The families in the village were usually also related among each
other and it was absolutely usual that one was married into the
neighboring family.

The purely Protestant villagers belonged to the Breitenfelde parish,
where several for decades the pastor Paul Bender from the Domslaff
church held services and taught candidates for confirmation.
The neighborhood-help was a considerable type. So it was obvious
that help came if livestock was born. Then often, our 2nd cousin
Erich Lachmann the stable hand, was fetched. He developed in the
course of the years a special appliance for the birth of the young
animals, so that this considerably was relieved.

The weddings of the young people were a gladly celebrated big-event
of the "Grant," as the place was called by the local residents. So,
remins still decades later very beautiful memories of the past time
with all its events.

At the 11. December 1931 married my great-aunt Anna Dummer (*13.12.1910)
the Breitenfelde farmer-son Gerhard Buchholz (*02.07.1899 Breitenfelde).

Regarding the eve-of-the-wedding party/shower for the-bride-to-be:
That is some days before the wedding. Dishes are thrown on the
plaster and the bride-pair is tested by friends and neighbors,
whether they can dance the wedding-waltz. Music is played. Also the
fun didn't end too shortly. That was a good tradition - an old
custom from Pomerania.

Already the party was celebrated big. All young people presented
small poems and parts of plays what contributed to the amusement.
Long previously preparations were made, the big living room of my
great-grandparentses was emptied completely and long tables and
innumerable chairs were put up.

Two cooks prepared Lamb and pig-roasts in 20 griddles in the big
oven and big quantities of potatoes and different vegetables were
also cooked. Already the way to the church became accompanied and at
intervals was always by neighbors halted, so that the couples
could "test," the homemade schnapps of the grandmother Wilhelmine,
again and again.

To the entrance of the bride-pair that together with the crowd and
parents into the church walk, the young people of the village put
themselves around the altar. You only sat down if the bride-pair had
reached the two chairs and the first chorale was played-out. One
danced until into the morning hours then, laughed, and enjoyed the
most beautiful day in life. About midnight, the bride traded her
white wedding-dress then, made by the tailor woman Rex from
Hammerstein, for a long, pastel dress.

Simon Neumann



Wedding of Gustav Jeschke (1906-2002) from Breitenfelde and Herta
Geffe (*1914) from Abbau Landeck. Photo from Simon Neumann.
Date: Oct. 08, 1937 on the yard of the parents Hermann and Berta Geffe.

Left side the bride: Couple Zühlke, before them, Willi + Anna Kollin from Krummensee.
Right side the groom: Berta + Hermann Geffe, Anna + Wilhelm Ring, Marie + Karl Dummer.
My grandmother, Grete Dummer, has white blooms in the hair and stands behind the bridegroom on the right.
Middle row from the left: Erich and Grete Lachmann, born Dummer.
Top row: Erna Geffe, Willi Ring from Stolp, Elsbeth Geffe, Ewald Rux, Erhard Zühlke
Top row right: Family Holznagel, far right son Otto, the parents and Liesel,
In the uniform: Helmut Ring from Stolp, 2 places further left stands >Willi Geffe (*10.02.1913)

Hochzeit von Gustav Jeschke (1906-2002) aus Breitenfelde und Herta
Geffe (*1914) aus Abbau Landeck. Foto von Simon Neumann.
Datum: 08.10.1937 auf dem Hof der Eltern Hermann und Berta Geffe.

Links neben der Braut: Ehepaar Zühlke, davor Willi + Anna Kollin aus Krummensee.
Rechts neben der Braut: Berta + Hermann Geffe, Anna + Wilhelm Ring, Marie + Karl Dummer
Meine Großmutter, Greta Dummer, hat weiße Blüten im Haar und steht rechts hinter dem Bräutigam.
Mittlere Reihe von links: Erich und Grete Lachmann, geb. Dummer
Obere Reihe: Erna Geffe, Willi Ring aus Stolp, Elsbeth Geffe, Ewald Rux, Erhard Zühlke
Obere Reihe rechts: Fam. Holznagel (ganz rechts Sohn Otto, die Eltern und Liesel)
In der Uniform: Helmut Ring aus Stolp, 2 Plätze weiter links steht Willi Geffe (*10.02.1913)



My Grandmother Grete with her sister Edith Dummer (b. 1925) before
the House of the Dummer Family.

Meine Großmutter Grete mit ihrer Schwester Edith Dummer (*1925) vor
dem Wohnhaus der Familie Dummer. 1934



Else Dummer (1912-1999), sister to my grandmother, before the yard
of her parents in Abbau Landeck 1 around 1935.

Else Dummer (1912-1999), Schwester meiner Großmutter, vor dem Hof
der Eltern in Abbau Landeck I um 1935.



Abbau Landeck

Wenn meine Großmutter Grete von ihrer so geliebten Heimat erzählte,
dann hörte ich immer sehr interessiert zu. Über mehrere Jahre hinweg
durfte ich von ihr und dem Leben in Abbau Landeck sehr viel
erfahren. Ich möchte, dass ich dieses Wissen weitergegeben wird.
Es hab 2 Abbau Landeck - Abbau Landeck I, die Kolonie, in der meine
Familie lebte und wo nur Landwirte mit größerem Land-und Forstbesitz
(meist über 15 Hektar) ihren Lebensmittel-punkt hatten. In Abbau
Landeck II lebten die sogenannten "Buden" - die Kleinbauern.
Das Dorf mit 24 Ausbauten war von der Landwirtschaft geprägt. Jeder
hatte seine eigenen Felder und viele ihren eigenen Wald. Am Rande
der Kolonie schloss sich die Försterei Barkriege an, dessen Förster
Paul Hinze bis 1945 im Dienst war. Mit einem Lächeln erinnerte sich
meine Großmutter an den gutmütigen Waldmenschen, der sich gerne beim
Kartenspiel mit gutem Schnaps im Gasthaus Janke in Breitenfelde (1,5
Kilometer entfernt) vergnügte.

Die Familien im Dorf waren meist auch untereinander verwandt und es
war durchaus üblich, dass in die Nachbarsfamilie eingeheiratet
wurde.

Die rein evangelischen Dorfbewohner waren nach Breitenfelde
eingepfarrt, wo mehrere Jahrzehnte der Pastor Paul Bender aus
Domslaff den Gottesdienst und Konfirmanden- unterricht abhielt.

Die Nachbarschaftshilfe wurde groß geschrieben. So war es
selbstverständlich, dass Hilfe kam, wenn Vieh geboren wurde. Dann
wurde oft unser Cousin 2. Grades Erich Lachmann geholt, der sichere
Hände hatte. Im Laufe der Jahre entwickelte er eine besondere
Vorrichtung für die Geburt der jungen Tiere, sodass diese erheblich
erleichtert wurde.

Ein gern gefeiertes Großereignis waren die Hochzeiten der jungen
Leute vom Grant - wie der Ort bei den Einheimischen genannt wurde.
So blieben noch Jahrzehnte später sehr schöne Erinnerungen an die
zurückliegende Zeit mit all ihren Ereignissen.
Am 11. Dezember 1931 heiratete meine Großtante Anna Dummer (*13.12.1910)
den Breitenfelder Bauernsohn Gerhard Buchholz (*02.07.1899 Breitenfelde).

Schon die Polterei wurde groß gefeiert. Alle jungen Leute führten
kleine Gedichte und Teile von Theaterstücken auf, was zur
Erheiterung beitrug. Lange vorher wurden Vorbereitungen getroffen,
das große Wohnzimmer meiner Urgroßeltern wurde komplett ausgeräumt
und lange Tische und unzählige Stühle wurden aufgestellt.
Zwei Köchinnen bereiteten Lamm-und Schweinebraten in 20 Bratpfannen
im großen Ofen zu und große Mengen von Kartoffeln und verschiedenem
Gemüse wurden ebenso gekocht.

Schon der Weg zur Kirche wurde von der bestellten Kapelle begleitet
und zwischendurch wurde immer wieder bei Nachbarn angehalten, die
die Eheleute "prüfen" und von dem mitgenommenen, selbstgemachten
Schnaps der Großmutter Wilhelmine kosten wollten.
Zum Einzug des Brautpaares, dass gemeinsam mit den Nebengängern und
Eltern in die Kirche schreitete, stellten sich die jungen Leute des
Dorfes ringsum den Altar auf. Sie setzten sich erst, wenn das
Brautpaar die beiden Sessel erreicht hatte und der erste Choral
ausgespielt war. Bis in die Morgenstunden wurde dann getanzt,
gelacht und der schönste Tag im Leben genossen. Um Mitternacht
tauschte die Braut dann ihr weißes Hochzeitskleid, von der
Schneiderin Frau Rex aus Hammerstein gemacht, gegen ein langes,
pastellfarbenes Kleid.

Simon Neumann



Durch die Erinnerung meiner 2003 verstorbenen Großmutter Grete Maria
Dummer verh. Neumann (*19.06.1915) kann ich folgende Familien aus
dem Ort benennen: