Eine V-Maske ist nicht nur ein
hervorragender Kälteschutz für das Gesicht sondern ermöglicht
auch das bedenkenlose Tauchen in stark verschmutzen Tümpeln oder Becken.
Das Tauchen mit einer V-Maske
erfordert einige Voraussetzungen. Für den Fall eines technischen Defektes
an der V-Maske muss ein zusätzlicher kompletter Atemregler mitgeführt
werden, d.h. zwei getrennt absperrbare Atemsysteme wie es in unseren Breitengraden
im Kaltwasser bzw. beim Eistauchen sowieso empfehlenswert ist. Genauso
wichtig ist es eine zweite Tauchmaske mitzuführen. Es sollte am Ende
eines TG mit V-Maske zur Gewohnheit werden, einen Wechsel von V-Maske zur
Zweitausrüstung zu üben, und das nicht nur in der Schwimmhalle
sondern auch im 2°C kalten Wasser. Die Übung anders herum kann
sich unter Umständen schwieriger gestalten. Die V-Maske muss im gesamten
Gesichtfeld ringsherum richtig abdichten. Dies geht am besten mit einer
Kopfhaube die um das Gesichtsfeld aussen Glattneopren hat, zB. beim Viking
TT-Anzug. Bei Kopfhauben mit kaschierter Gesichtsumrandung empfiehlt es
sich die Dichtlippe der V-Maske unter die Kopfhaube zustecken. Auch das
Atemverhalten unterscheidet sich im Vergleich zu einem Atemregler. Die
V-Maske wird mittels einer fünf- Bänder Spinne auf dem Gesichtsfeld
fixiert. Da kein Mundstück getragen wird und die Maske leicht auf
das Kinn drückt, muss beim Einatmen der Mund mit etwas Spannung offen
gehalten werden. Nach einigen TG gestaltet sich das Tauchen mit V-Maske
als sehr angenehm. Kleine Einschränkung gibt es im Gesichtfeld, wer
es gewohnt ist mit einer rahmenlosen Maske zu Tauchen. Zusätzlich
kann in die V-Maske ein Oberflächenventil eingebaut werden. Dieses
ermöglicht ein korrektes Aufsetzen der V-Maske an Land und ein "offenes
Atmen" ohne Luft aus den DTG zu verbrauchen. Erst kurz vor dem Abtauchen
wird es geschlossen und die Atmung erfolgt über die Tauchflaschen.