Tauchtechnik-Museum
Atemregler
1985
begann ich meine GST-Tauchausbildung mit dem Zweischlauchregler von Medi,
ein Jahr später durfte auch mit dem Einschlauchregler getaucht werden.
Damals ein herrliches Gefühl Unterwasser Luft zu bekommen, ohne zu
wissen welcher angenehme Atemkomfort mich noch erwarten wird.
Der
GST-Ausbilder-Regler " Hydromat
66 " (62017). Ein Einschlauchregler mit einem Luft-Durchsatz von ca.
300 Normliter/Minute und einem zulässigem Einatemwiderstand
von 80 mm Wassersäule. Hochdruckstufe mit einem HD-Anschluß
und einem Sicherheitsventil, da der Dichtstein mit dem Druck schließt.
Die maximale Tauchtiefe betrugt 30 m und wude später auf 10 m herabgesetzt.
Der
GST-Ausbildungs-Regler " Hydromat-Medi
" (62004). Ein Zweischlauchregler mit etwas günstigeren Luftlieferleistungen.
Gegen 1989 erhielt er eine Zulassung mit einer Tauchtiefe bis zu 20 Metern.
1986 erschienen unter der
Hand die ersten Zeichnungsunterlagen des Cyklon 300, sofort wurde gehandelt.
Cyklon
300 (kleine HD-Stufe), Baujahr und Neuzulassung
1986 : Hochdruckstufe mit 2 ND- Anschlüssen
und ohne HD- Anschluss. Einfache, leichte und kleine Hochdruckstufe, unbalanciert
und dadurch anfangs bei vollen Flaschen ein erhöhter Atemwiederstand,
mit abnehmenden Druck sinkt auch der Einatemwiederstand. 19 Jahre lang
war er mein zuverlässiger Hauptregler (~1000 Tauchgänge). Die
Silikongummi-Teilen
wurden ebenfals in eigener Herstellung gefertigt. Die Mitteldruck-Schläuche
wurden wie auch die Falten-Schläuche mittels Takling
abgebunden.
Cyklon
300 (große HD-Stufe) Baujahr 1987, Neuzulassung
1990: Nachfolger des Kleinen, jedoch hatte die Hochdruckstufe 3 ND-
und 2 HD- Anschlüssen. Ebenfals unbalanciert war dieser als Zweit-Regler
ca. 18 Jahre im Einsatz (~1000 Tauchgänge). Beide Automaten waren
zur damaligen Zeit top Technik und die Luftlieferleistungen konnten noch
nicht gemessen werden (> 700 l/min).
Mundstufe
Cyklon für Kinder- Mundstück, Baujahr 1996 mit einer Hochdruckstufe
Mk- 20 mit 2 HD- und 4 ND- Anschlüssen, Baujahr 1995. Diese HD-Stufe
wurde nach kurzem Einsatz im Kaltwasser wieder abgelegt, sie ist beim Eistauchen
eingefroren.
Cyklon
5000- Oktopus balangsiert, Baujahr
2005. Hochdruckstufe mit 2 ND- Anschlüssen und 2 HD- Anschlüssen.
Cyklon
5000- Hauptregler balangsiert, Baujahr
2005. Hochdruckstufe mit 2 ND- Anschlüssen und 2 HD- Anschlüssen.


Einstellung
des Cyklons und der Hochdruckstufen 300 & 5000
Reparaturanweisung
Cyklon Zweite Stufe
Reparaturanweisung
Poseidon 5000 Erste Stufe
Funktions-Prinzip
der membrangesteuerten kompensierten Hochdruckstufe
Poster
(Cyklon 5000, Jetstream,
Triton,
Xstream)
Vollgesichtsmaske
Scubapro mit Oberflächenventil
Vollgesichtsmaske technisub
(spirotechnique) mit Sprechgarnitur
Tauchgerät


2 x
4 Liter Doppelpaket mit
Spezial-Brückenvntilen
, welche zwei HD-Stufen getrennt absperren lassen, jedoch jedem Atemsystem
das Luftvolumen beider Flaschen zur Verfügung stehen.
Freediving
Sauerstoffkreislauf
TG



Adapter
& Zubehör
Adapter-Manometer-Zubehöhr:
Prüffinimeter, Doppelanschluss, Int-Anschluß-Bügel, Int-Adapter,
Überström-Stutzen, Gewindeadapter Zwischendruckeinstellmanometer
und Handrad-Schlüssel.
Schnorchel

Springstraps - eine sehr sinnvolle
Sache: Nachdem in einem Urlaub zwei Flossenbänder zerrissen, wurden
Edelstahlfedern
hergestellt, die durch inneliegendes Stahlseil gegen Überdehnung gesichert
sind.


Bleigewichte
mit entsprechenden Gießformen zu 2
kg und 5
kg. Für ein besseren Tragekompfort sorgt eine breite dicke Gewichts-Rückenplatte.


1987 – Die erste digitale
Armbanduhr wurde sofort in ein massives Edelstahlgehäuse eingepasst
und zu einer
Taucheruhr.
1987 – Tiefenmesser
im Edelstahlgehäuse mit Schleppzeiger (Messeinheit ist ein Rohrfedermanometer
bis 4 kp/cm).
>
zusammen mit der Dekotabelle konnten die Tauchgänge Unterwasser festgelegt
werden . . . durch Computer abgelöst.
1986
- Kreiselkompaß mit schwenkbarer
Windrose und nadelgelagerter Kompaßnadel.
1989
– Kompaß aus Edelstahl: Windrose ist
in Achatstein gelagert und ist Feder-, Flügel- und Flüssigkeitgedämft.
Mit Peil-Einrichtung und Einstellring.

Schutzabdeckung für DC
12
Sicherungsleine für Suunto
Tarierhilfen

Nach
7 Jahren Tauchen ohne jede Tarierhilfe organisierte ich mir 1992 einen
ehemaliger Armee-Rettungskragen (Klo-Deckel) mit ca. 35 Liter Auftrieb.
Beide
Schnellablaß-Ventile,
Inflator,Schnellkupplungund
Anschluß für Notflasche wurde erneuert. Das Gewebe-Material
wurde mit Siliconkautschuk verstärkt. Ab jener Zeit war das Tauchen
in allen Tiefen ohne Kraftaufwand möglich.
Füllflasche
0,33 Liter für Tarierkragen mit Spezial-Ventil.

Das Master-Jacket löste
1995 den Kragen mit neuen Inflator
ab

Der Poseidon Unisuit Neoprentrockentauchanzug
7mm, das Beste was es an Trockis gab. Mit über 500 Tauchgängen
war er mit dem Unterzieher stets warm, tocken und zuverlässig. Nach
reichlich 10 Jahren ist der Reisverschluss immer noch in takt, nur das
Neopren wurde brüchig bzw. löste sich auf. Die Beweglichkeit
zum Ein- bzw. Aussteigen lies auch etwas
nach. Getaucht wurde immer ohne Jacket, die Tarierung erfolgte ausschließlich
über den Unisuit, dadurch hatte man sehr große Bewegungsfreiheit.
Die Manschetten am Hals und an den Armen aus Neopren erzeugten keine Zwänge.
Einen würdigen Nachfolger zu finden war schwer. Auch Poseidon (Unisuit-Exklusiv,
Jetsuit-Technika) konnten diese Anforderungen nicht erfüllen. Die
Qualität hatte sichtlich nachgelassen.
So habe ich einige gute Eigenschaften
vernachlässigt und mich für einen "Trockenen" entschieden.

Der Viking-Trockentauchanzug
aus EPDM-Naturgummi, ein absolut trockener "Trocki", schwer, schnell trocknend
und nach Neoprentrocki etwas gewöhnungsbedürftig. Der Reisverschluss
ist leider weder abgedeckt noch unterlegt. Die Kälteisolierung ist
gleich null. Aber mit einem Unterzieher Weezel Extreme plus ist es auch
bei Minustemperaturen mollig warm, für anstrengende Arbeiten ist der
Unterzieher zu warm. Die Tarierung erfolgt weiterhin über den Anzug.


Als Handschuhsystem verwende
ich ein schonendes Prinzip. Einen robusten ungefütterten Gummihandschuh
vom Baumarkt (für ca. 3,50 €) und ein paar Fleeshandschuhe darunter.
In den Armstulpen wird ein Kunststoffring eingeschoben. Die Armmanschetten
erleiden keinerlei scharfe Knicke oder Überdehnungen und bei defektem
Handschuh dichten sie den Anzug weiterhin ab. Der Handschuh wird einfach
über den Anzugstulpen und dem Kunststoffring übergezogen. Absolut
dicht und rutscht nicht, beim Ausziehen werden die Handschuhe einfach runtergerollt.
Gurtzeug und Rückentrage
gleiten nicht so wie bei einem "Neoprener". Daher gibt es auch an Ösen
und Schnallen sehr schnell Scheuerstellen. Die Rückentrage und Begurtung
muss gepolstert sein.


Da der Viking bei Defekt keinen
Auftrieb mehr bietet trage ich einen Rettungskragen, mit kleiner Notflasche
und Mundaufblasventil, schön klein und gut verpackt. Dies ist keine
Tarierhilfe sondern nur ein Rettungsmittel fals der Viking mal versagen
könnte.
Unterwasserlampen
1986
-
UW-Lampe für 4 Monozellen mit
Fahrrad-Hologen-Lampe und verstellbaren Focus (von Breit- bis Punkt-Strahler).
1987
- UW-Stablampe. 3 Monozellen mit Hologen-Glühlampe.
1990
- Großer UW-Scheinwerfer mit 12 Akkus
4 A/h und Halogen-Kaltlichtreflektoren, wahlweise schaltbar mit 75 W Medium
(75° - Video) oder 50 W Punktstrahler (4°); von außen verpolungssicher
ladbar. Gewicht ca. 5 kg.
1995
- Kleine UW-Handlampe mit 6 Akkus 3A/h und
Halogen-Lampe 35 W mit Punktstrahler; von außen verpolungssicher
ladbar.

Boje
aus Gfk mit Purschaum ausgeschäumt. Versenkbarer Finne zum besseren
Transport und Lampe für Nachttauchgang.
1986
- Erste Versuche die Innereien einer PUVA-Start (für Rollfilm mit
12 Bildern) in ein Messing-Gehäuse zu basteln. Entfernung konnte durch
ein von außen drehbares Objektiv ,,abgeschätzt“ werden.
1987
- Massives PVC-Platten-Ghäuse.
Eingebaut wurde eine Spiegelreflexkamera EXA 1b, alle Bedienelemente wurden
durch Drehdurchführungen nach außen gebracht - Blende und Entfernung
nach hinten, Aufzug nach oben und der Auslöser seitlich. Visiereinrichtung
mit 1m, 2m, 3m und Eigenbau-Blitzlicht mit zwei Blitzröhren.
1988 - Glasfaserverstärktes
Kunststoffgehäuse für eine Praktika Spiegelreflexkamera VLC
mit wechselbarem Lichtschacht, dadurch konnte ein 60°
Prismen eingesetzt werden, mit dem über ein Linsensystem ein extrem
großes Sucherfeld erzeugt wurde. Alle Bedienelemente wurden durch
Drehdurchführungen nach außen gebracht - Aufzug und Zeit nach
oben, Entfernung und Blende seitlich rechts und Auslöser seitlich
links. Aufsatz für Sucherlampe und Blitz-Arm mit Gfk-Gehäuse
für
Computer-Blitz.
Copyright©L.Drößler
1999-2002
techn.Daten
Seit
1997 verwende ich aufgrund des geringeren Gewichtes und der kleineren Abmessungen
die Motor Marine II-EX von Sea & Sea mit umfangreichem
Zubehör.

Januar 2007 - meine neue Unterwasser-Foto-Kammera
- Canon PowerShot A710 IS -
Testbericht
Hier
noch einige gute Tips & Tricks
Foto-Tips
Einstellung-Cyklon-300-5000
Trockentauch- Handschuhsystem
mit einem Manschetten schonendem Prinzip
"rundgenutschte"
Ecken an Sechskantverschraubungen
Takling,
Mitteldruck-Schlauchanschluss
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