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Dahenfeld

History

1177 Erste urkundliche Erwähnung in einer Schenkungsurkunde Papst Alexanders III an das Kloster Schöntal
1341 Ein Wolf von Weinsberg wird als Dahenfelder Pfarrer genannt. Die Gründung der Pfarrei und der Bau der ersten Kirche - vermutlich an Stelle der Burgkapelle - erfolgten wohl Ende des 13./Anfang des 14. Jahrhunderts. Vorher war die Gemeinde sehr klein und mußte den Gottesdienst in umliegenden Pfarreien besuchen (sie war scheinbar großteils nach Oedheim eingepfarrt). Des weiten Weges müde sollen die Dahenfelder damit begonnen haben, viel Wald und 'Wüstungen' zu roden und dort Äcker und Weinberge anzulegen. Die Erträge dieser Ländereien wurden dann zum Bau einer Kirche gesammelt.
1346-1359 Der Ortsadlige Se(y)fried von Dahenfeld hat es in Preußen als Deutschordensmarschall zu Ruhm und Ehre gebracht. Außerdem veranlaßt er die durch den Barfüßermönch Claus Cranc vorgenommene Übersetzung der biblischen Propheten und der Apostelgeschichte ins Deutsche.
1389 Engelhard von Weinsberg erlaubt seinem Bruder Konrad 'in dem Grunde, da der Bach, der da heißt Dahbach, durchfließt durch Dahenfeld' zwei Seen anzulegen. Sie dienen der Fischzucht. Noch heute wird die Cäcilienstraße in diesem Bereich 'Seegäßle' und das Gebiet z.T. 'See' genannt (vgl. auch frühere Seestraße und Seeäcker).
1405 Die Geldnot der Weinsberger Herrschaft führt dazu, daß Dahenfeld mit einigen anderen Orten um 14500 Gulden zunächst verkauft, 1410 aber wieder eingelöst wird.
1450 Bis 1450 ist Dahenfeld Lehensgut der Herren von Weinsberg, die dann ihren Teil um 24000 Gulden an den Pfalzgrafen Friedrich verkaufen. Neben den weltlichen Herrschaften haben die Zisterzienser-Abtei Schöntal und das Benediktiner-Kloster Lorch (im Remstal) Grundbesitz durch Schenkungen.
1484 Der deutsche Ritterorden erwirbt die Herrschaft Scheuerberg mit Neckarsulm und einem Teil von Dahenfeld.
1504 Der kurzpfälzische Teil geht an Herzog Ulrich von Württemberg und vorübergehend - von 1522 bis 1534, solange Herzog Ulrich seines Landes vertrieben ist - unter die Herrschaft der Habsburger.
1553 Der Deutsche Orden bringt am 25. März im sog. Heidelberger Vergleich das ganze Dorf in seine Hand. Es wird dadurch vom protestantisch gewordenen Württemberg wieder losgelöst.
1623 Durch einen 'Donnerschlag' war 1595 der rund 15 Meter hohe Turm des Dahenfelder Kirchleins (ca. 11,5 m lang, 7,8 m breit und 5 m hoch) 'unterschlagen' worden. Er wurde zunächst notdürftig repariert, ist aber 1623 so baufällig, daß er um etliche Klafter abgetragen werden muß und die Glocken auf dem Friedhof aufgehängt werden. Beim Abtragen des Turms wird am 17. November 1623 Georg Geiger, ein junger Dahenfelder (Vater einer im selben Jahr geborenen Tochter), durch einen herabfallenden, großen Stein 'zu Tod geworffen'.

Nach 1624 ist das Dorf in zwei Pfarreien geteilt. Die Bewohner der Häuser nördlich des Baches müssen zum Kirchgang den beschwerlichen Weg nach Oedheim antreten. Deshalb wird der Wunsch geäußert, Dahenfeld zu vereinigen, da der Oedheimer Teil bald hier, bald dort fronen müsse und oft gar nicht wisse, in welche Kirche er gehöre.

1632 Am 21. August, nachts um 11.00 Uhr, wird der Dahenfelder Schultheiß 'unschuldig, jämmer- und erbärmlicher Weis von einem Soldaten durch das Fenster hinein erschossen...', so daß, 'das Hirn und Stückhe von der Hirnschale nicht allein in der Stube, auf dem Boden, sondern auf oben, an den Balken hangend' sind.
1634 Im Frühjahr marschiert eine Abteilung Soldaten im Dorf ein. In ihrer Mitte findet sich ein fremder Herr, der wie ein Geistlicher anzusehen ist. Ihm folgt ein Wagen mit Hausgeräten, der evangelische Pfarrer Samuel Gerlacher hält Einzug ins Pfarrhaus. Sein Aufenthalt im Ort währt allerdings nur ein  knappes halbes Jahr.
1635/1636 Ab April 1635 wütet die Pest im Dorf. Es sind wohl über 100 Pestopfer, mehr als die Hälfte der Einwohnerschaft, zu beklagen. Alleine von Juli bis Oktober 1635 werden 69 Pestopfer registriert.
1637 Am 10. Februar dringen 900 Ungarn und Kroaten plündernd und brandschatzend ins Ort ein. Die Dorfbewohner flüchten in den Wald. Die Horde steckt das Gotteshaus in Brand, auch verschiedene andere Gebäude fangen an zu brennen, können aber rechtzeitig gelöscht werden. Von der Kirche allerdings sind zwei Tage später nur noch die Ruinen des Langhauses und der baufällige Turm übrig. Die ganze Inneneinrichtung und der Dachstuhl wurden ein Raub der Flammen. Der Gottesdienst findet anschließend zunächst im Rathaus statt. Als 1639 der Ortspfarrer stirbt, verliert Dahenfeld die eigene Pfarrei und wird 12 Jahre lang zur Filiale von Kochertürn.
1647 Das spätere 'Heilige Kreuz' kommt durch den schwedischen Leutnant Valentin Kumpf als Kriegsbeute ins Kort.
1656 Seit 1653 läuft der Wiederaufbau der Kirche. Nachdem der Turm wieder errichtet wurde, werden 1656 die Glocken aufgehängt. Am 17. September ist Kirchweihe. Nur 40 Jahre später wird das Kirchlein aber erneut so baufällig, daß Reparaturen unumgänglich sind.
1671 Die Dahenfelder Kelter, die schon 1523 verzeichnet ist, befindet sich in so 'großer Baufälligkeit', daß 'fast tägliches Einfallen zu vermuthen' ist. Sie wird deshalb Mitte Juni 1671 abgebrochen und anschließend neue erstellt. Die Kelter ist württembergisch, so daß der Neuenstädter Vogt beim Amtmann der Deutschordensstadt Neckarulm um die Unterstützung der (ihm nicht zur Fron verflichteten) Dahenfelder nachsucht. Jeder Bauer der über ein Gespann verfügt, wirkt daraufhin bei der Herbeischaffung der Steine aus dem Dahenfelder Steinbruch oder beim Transport des Bauholzes aus dem Mönchswald mit. Die anderen haben jeweils einen Tag lang mit 'Handreichungen' zu fronen.
1735/1736 Jeweils am 10. August ereignet sich das sogenannte Blutwunder. An manchen Tagen im September 1736 sind mehr als 1000 fremde 'Wallfarths Leuth' im Dorf. Eine der Folgen ist, daß bald darauf (vor 1759) die Kreuzwirtschaft neu erbaut wird.

 Kreuzwirtschaft

1745 Ab 1739 wird die Remigius-Kirche anstelle des zu klein gewordenen Kirchleins aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Die alte Kirche bleibt zunächst stehen, man baut das neue Gebäude einfach darüber. 1745 wird die alte Kirche abgerissen und mit dem Innenausbau begonnen. Am 27. Oktober 1748 wird die neue Kirche eingeweiht.

St. Remigius church

Um 1750 Das heutige Rathaus wird erbaut. Am selben Ort befand sich jedoch schon um 1710 ein Rathaus des Dorfes. 

Rathaus Dahenfeld

1760  Das Pfarrhaus wird erbaut. Das alte Pfarrhaus hatte sich 1758 in einem so jämmerlichen Zustand befunden, daß sich der Pfarrer beim Jäger einquartierte und schriftlich Beschwerde führte, daß das Pfarrhaus ohne Lebensgefahr kaum zu bewohnen sei. Es regne ihm erstens in sein Bett, sogar schon in in die untere Stube. Im ganzen Haus sei kein einziges vollkommenes Fenster und die Haustüre sei schon mehrfach geflickt, so daß sie kaum noch im Schloß bleibe. Die Tür zum Hof sei ein überzwerch gelegtes Brett, das selbst ein Kind ohne Mühe übersteigen könne und beim letzten Wetter sei der Stall zusammengefallen. 
1805 Dahenfeld kommt mit den anderen Deutschordensgebieten zu Württemberg und gehört ab 1807 zum neu errichteten Oberamt Neckarsulm, das bis 1938 existiert.
1859 Der heutige Friedhof wird neu angelegt. Gräber befinden sich noch am alten, an der Kirche gelegenen Friedhof.
1878 Das Schulhaus wird 'am nördlichen Ende des Orts', in der heutigen Cäcilienstraße, erbaut. Zuvor hatte der Unterricht seit mindestens 1828 im Rathaus stattgefunden. Früher (schon 1719 und noch 1777) befand sich das Schulhaus an der heutigen Bergstraße, unterhalb der Kelter.
1893 Am 12. Juli treffen zwei 'Barmherzige Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in Untermachtal' in Daheneld ein und am 17. Juli wird die Kleinkinderschule (im Rathaus) eröffnet. Die Schwestern unterrichten darüberhinaus die Mädchen des Dorfes in der Handarbeit ('Industrieschule') und stellen bis Sommer 1974 auch die medizinische Notversorgung und Krankenpflege im Ort sicher.
1897 Sogenanntes Hageljahr. Am 1. Juli vernichtet ein 'schwerer Hagelschlag' die Ernte und beschädigt Bäume, Weinberge und Gebäude. Das Protokoll spricht von hühnerei- bis faustgroßen Eisstücken. Um der notleidenden Bevölkerung Arbeit und Einkommen zu verschaffen, soll damals die noch auf der gegenüberliegenden Anhöhe verlaufende Verbindungsstraße von Neckarsulm nach Neuenstadt talwärts (an die heutige Stelle) verlegt worden sein. Ob ein solcher Sachzusammenhang besteht, muß offenbleiben, zeitlich dürfte die Maßnahme aber damals erfolgt sein.
1912 Nachdem Dahenfeld dem 'Gemeindeverband Ueberlandwerk Hohenlohe-Oehringen' beigetreten ist, hält die Elektrizität Einzug im Ort. Ab Anfang 1912 wird eine 'Anlage für elektrisches Licht und elektrische Kraft' installiert. Für das Geschäftsjahr 1913 nennt der Geschäftsbericht dann bereits 163 Lampen (in Privathaushalten und öffentlichen Gebäuden), 12 'Motore' und 2 Apparate für Heizzwecke. Das damals entstandene 'Stromhäusle' (Cäcilien-/Erlenbacher Straße) wird 1991 abgerissen.
1928 Die Wasserleitung - aus eigenen guten Quellen gespeist - wird in Dahenfeld eingerichtet und die Pumpstation gebaut. Vorher existieren fünf öffentliche Brunnen. 
1951 Am 23. Juni wird die 'Neue Schule' und das Schwesternhaus eingeweiht. Dort ist ab 1961 auch die Pfarrbücherei untergebracht.
1955 Das erste Fernsehgerät läuft im Ort. Julius Eggensperger (1905 - 1971), der Wirt der Gaststätte 'Engel' hat sich einen Apparat angeschafft und hat gewaltigen Zulauf. Im Jahre 1959 zählt Pfarrer Abele in Dahenfeld bereits acht Fernsehgeräte.
1956 Die erste Fahrzeugsegnung wird im Dorf abgehalten. Es nehmen daran '72 Motorräder, 14 Bulldog, 1 Volkswagen, 1 Fiat, 1 Altwagen und des Pfarrers neu gekaufter Lloyd' teil. In der ersten Häfte der 50er Jahre faßt die Motorisierung im Dorf Fuß. Noch 1950 waren lediglich drei 'Bulldog und keine Privat-Pkw, aber etwa 70 Motorräder (Quick, Lux und sogar Consul)' im Ort. Für 1955 machte der Chronist Abele eine wahre 'Bulldog-Welle' aus. Im August 1959 registriert er schließlich 23 Pkw, 57 Schlepper und 118 Motorräder.
1957 Die 'Neue Kelter' wird in Betrieb genommen.
1965 Im November, Industrieansiedlung mit der Modell- und Werkzeugbaufirma Theodor Krämer auf einem 2,2 Hektar großen Areal.
1966 Ab dem 1. Dezember besuchen die Dahenfelder Schüler des 5. bis 9. Schuljahres die Hauptschule in Neckarsulm-Amorbach.
1971 Am 1. Mai Eingemeindung Dahenfelds nach Neckarulm.
1972 Die neue Zweigstelle der 'Neckarsulmer Bank', in der Eberstädter Straße wird am 15. April übergeben. Richtfest ist im September 1971 gewesen. Der Betrieb wird am 17. April aufgenommen. 

Nach nur viermonatiger Bauzeit wird Ende Dezember die neue Zweigstelle der 'Kreissparkasse' in der Kreuzstraße, ein 'schmucker, großzügiger Flachdachbau', in Betrieb genommen.

1973 Am 2. Juni Einweihung des Sportgeländes in den Prügelwiesen. Bemühungen, in Daheneld einen Sport- bzw. Turnplatz zu schaffen, reichen zurück bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vorläufer des heutigen Sportgeländes waren eine gepachtete Wiese im 'Banhölzle' (1930), die auch die Kinder der  Volksschule 'unter Aufsicht des Lehrpersonals' mitbenutzen durften, der (jetzt wieder bewaldete) Waldacker und der sogenannte 'Alte Sportplatz' (jetzt Bolzplatz) in den Brunnenwiesen. Dieses Gelände wurde schon vor dem Zweiten Weltkrieg erworben, noch im September 1946 diente es aber den zahlreichen Flüchtlingsfamilien im Dorf als Gartengelände.
1973-1978 Ab 1973 Kircheninnenrenovierung. Ab Sommer 1978 schließt sich die Außenfassade an.
1974 Am 10. Juni wird die Schutzhütte 'Tanzplatz' im Staatswald in Form eines Hüttenabends der Öffentlichkeit übergeben. Nachdem Ende des letzten Jahrhunderts der Ortspfarrer das Tanzen im Ort untersagt hatte, ging die Jugend des Dorfes ihrer Tanzlust, bei der Musik einer Ziehharmonika, auf einem freien Platz im Wald nach. Diesen Ort nennt deshalb der Volksmund 'Tanzplatz'.

'Tragödie am Hüttberg' am 9. August. Bei Kanalisationsarbeiten in der heutigen Schaubergstraße werden drei Arbeiter in einem fünf Meter tiefen Schacht von den einstürzenden Erdmassen verschüttet und können nach 6 Stunden nur noch tot geborgen werden. 

Am 20. September wird das Feuerwehrgerätehaus eingeweiht und ein neues Löschfahrzeug (LF8) übergeben. Abteilungskommandant Thomas Kühner erhält das Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes. Der Bau des neuen Magazins ist im Juli 1973 vom Feuerwehrausschuß initiiert worden, wobei dem Projekt absolute Priorität eingeräumt wurde.

1975 Der stark rückläufige Geburtenstand und die Einführung der Mengenlehre, die die Bldung von Jahrgangsklassen voraussetzt, führen zur Auflösung der Grundschule. 

Nach erfolgter Innenrenovierung kann am 21. Dezember in der St. Remigius-Kirche Altar- und Orgelweihe gefeiert werden.

1976 In Verbindung mit einer Bürgerversammlung wird am 20. Februar das neue Gemeinschaftszentrum (Gemeindesaal) eingeweiht. Der durch den Umbau des alten Schulgebäudes geschaffene Raum soll Sport, Kultur und Freizeit zugleich dienen. 

Am 30. Dezember besiegeln der Dahenfelder Ortschaftsrat und Oberbürgermeister Dr. Klotz die Fertigstellung eines großen Projekts: der auf 309 Meter ü.M. gelegene Wasserhochbehälter auf dem Hüttberg, der ein Fassungsvermögen von 1500 Kubikmeter aufweist, sichert die Wasserversorgung des Stadtteils. Das Projekt hat Investition in Höhe von DM 800.000,-- erforderlich gemacht.

1979 Mit enormem Einsatz und einem städtischen Zuschuß in Höhe von DM 385.000,-- bauen sich die Mitglieder des Sportclubs ab 1979 ihr Sportheim. Am 17. Januar 1980 ist Richtfest. Am 13. und 14. März 1981 erfolgt die Einweihung.
1981 Für über DM 130.000,-- wird das Rathaus saniert. Das Dach  wird vollkommen erneuert, die Fassade neu aufgeputzt und Innenarbeiten ausgeführt.

Am 11. Dezember kommt ein Ringverbund zwischen dem Hochbehälter 'Hüttberg' und dem Reservoir III in Neckarsulm zustande. Damit fließt durch die Dahenfelder Leitungen eine Mischung aus Bodensee- und Eigenwasser. Der Stadtteil gibt seinen Überschuß an Neckarsulm ab und erhalt dafür mit Bodenseewasser gemischtes, weicheres Wasser.

1982-1985 Nachdem 1981 die Entscheidung für den Erhalt der 'Alten Kelter' gefallen ist, wird bis März 1982 zunächst der Dachstuhl saniert und die Renovierung der Kelter noch im selben Jahr abgeschlossen. Die Sanierung und Verschönerung des Vorplatzes schließt sich an. (Gesamtkosten DM 270.000,--)
1982 Am 14./15. August 1982 findet das erste Dahenfelder Dorffest statt.
1987 Vom 5. bis 7. Juni wird die 'Hüttberghalle' eingeweiht. Nach einjähriger Bauzeit löst die Stadt Neckarsulm damit ihr 'Eingemeindungsversprechen' ein. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 3 Mio. DM, 

12 Jahre nach seiner Einstellung wird ab Mitte August 1987 der Schulbetrieb im umgebauten Schulhaus wieder aufgenommen. In der 'wohnortnahen Grundschule' werden zunächst die Klass 1 bis 3 unterrichtet. Ab dem folgenden Schuljahr wird auch wieder ein Klasse 4 eingerichtet. Schulleiter ist Hans Kriegs. Die offizielle Einweihung findet am 16. September 1987 statt. Die Schülerzahl steigt bis 1996 von 33 (1987) auf 78 an. 

1989 Der am 31. Oktober 1987 gegründete Tennisclub kann am 13. Mai sein Tennisgelände am Waldrand einweihen.
1990 Im Februar kommt es nach Verhandlungen zwischen der Gemeinde Oedheim und der Stadt Neckarsulm zur Umgemarkung von etwa 50 Hektar vormals Dahenfelder Markung nach Oedheim. Im Gegenzug werden 51,5 Hektar des Lautenbacher Hofes der Stadt zugeschlagen, wodurch die Ost-Erweiterung des Stadtteils Amobach möglich wird. 


Das Wohn- und Geschäftsgebäude Kreuzstraße 10 entsteht ab Sommer 1989 und ist im Sommer/Herbst 1990 bezugsfertig. Erster Spatenstich war am 19. Juni 1989. Es beherbergt auf 250 qm Grundfläche die neue 'Kreissparkasse' Filiale, einen 'Spar'-Markt und fünf Eigentumswohnungen. Da der Stadt der Erhalt eines Lebensmittelgeschäftes im Ort sehr am Herzen liegt, bleibt sie Eigentümerin der Ladenräume. 

Am 6. Juli wird der neue Remigius-Brunnen eingeweiht.

St. Remigius Brunnen

Die Neugestaltung des Rathausvorplatzes und der Kreuzstraße ist Teil der seit 1982 betriebenen Ortskernsanierung.

1991 Ab September ist Dahenfeld 'Tempo 30'-Zone.
1994 Nach dem Richtfest im Mai 1993 wird am 17. September 1994 der neue Pfarrer-Abele-Kindergarten eingeweiht. Er entstand unter Einbeziehung einer vorhandenen Fachwerkscheuer. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf über 2,2 Mio. DM.

 

Source / Quelle: Stadtarchiv Neckarsulm

 

 

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