um 1140
Notum sit omnibus Christi fidelibus, qualiter Diepald pro remedio anime uxoris sue Chunigundis duas uillas univocas, scilicet Wernersrute, extradidit nostro monasterio potestatiua manu perpetualiter ad usum inibi deo famulantium permansuras. Huius rei testes sunt: Altmannus de Sigenburch, Gebehardus de liukenberge, Cunradus de biburch, Berhtoldus de scamhobeten, Odalricus de lumma et frater eius Pilgrimus, Odalricus de liebensteinen et frater eius Adalbero, Adalbertus dapifer et fratres eius Cunradus et Odalscalchus, Otto officialis, Parrochianus de egire, Parrochianus de gundereben, Parrochianus de phidele, Parrochianus de dursinrute, Parrochianus de radewize et allii plures.
In deutscher Übersetzung:
Kund sei allen Christgläubigen, wie Markgraf Diepold für das Seelenheil seiner Gemahlin Kunigunde unserem Kloster kraft seiner Machtvollkommenheit zum ewigem Gebrauch der dort dienenden Brüder zwei Dörfer gleichen Namens, und zwar Wernersreuth, übergab. Zeugen dieser Schenkung: die oben Genannten.
Anlaß:
In einer Regensburger Bischofsurkunde aus der Zeit um 1140 erscheint erstmals der Ortsname
Wondreb, und zwar als "gundereben". Inhalt der Urkunde ist eine Schenkung an das
1133 durch Markgraf Diepold III. gegründete Zisterzienser-Kloster Waldsassen. Als
Zeugen sind der Pfarrer von Eger (egire), Wondreb (gundereben), Beidl (phidele),
Tirschenreuth (dursinrute) und (Markt-)Redwitz (radewize) aufgeführt.