Erste urkundliche Erwähnung:
1281 als "Wisa" (noch früher, 1245, der im Spätmittelalter wüst gewordene ursprüngliche Siedlungsort als "Alten Wysa")
Historische Beschreibung in Meyers Konversationslexikon, Eine Encyklopädie des
allgemeinen Wissens, vierte Auflage, Leipzig, 1888-1889:
Dorf im bayr. Regierungsbezirk Oberpfalz, Bezirksamt Tirschenreuth,
Knotenpunkt der Linien München-Regensburg-Oberkotzau, W.-Tirschenreuth
und W.-Eger der Bayrischen Staatsbahn, hat eine kath. Kirche,
Thonwarenfabrikation, Basaltschlägerei und (1885) 449 Einw. Dabei das
Ottobad (König Otto-Bad), südöstlich vom Fichtelgebirge, 480 m ü.M., mit
drei Mineralquellen (Ottoquelle, Sprudel und Wiesenquelle), die zu den
stärksten Stahlquellen Europas gehören und neben dem dortigen Moorbad
vorzugsweise gegen Schwächezustaände, Strofeln, Rachitis,
Frauenkrankheiten, chronischen Gelenkrheumatismus, Gicht, Knochen- und
Gelenkaffektionen, Hautkrankheiten mit Erfolg Verwendung finden; der
Versand des Wassers der Ottoquelle ist ausgedehnt. Vgl. Müller, Die
Heilquellen des König Otto-Bades bei W. (Regensb. 1843).